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Willkommen im BURN
Wir heißen dich herzlich willkommen im You burn with us oder kurz Burn. Es freut uns, dass du hergefunden hast. Eigentlich ist das Burn schon fast ein Jahr alt, aber es wurde umgebaut und nun ein Neustart gewagt. Es handelt sich hier um ein Hunger Games RPG das nach Catching Fire gespielt wird. Wir wollen keine Spiele spielen, da dies nach Erfahrungen kompliziert wird und haben uns auch deswegen eher auf den dritten Teil der Panem Saga konzentriert. Es würde uns freuen, wenn auch du zu uns stoßen würdest! Bist du mindestens 16 Jahre und kennst dich ein wenig in der Panem-Welt aus? Dann schnapp dir einen unserer freien Charaktere! Oder du übernimmst ein Gesuch von einem User, wo du nur wenig wissen über die Welt von Panem haben musst.
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 So you are our new Head Peacekeeper?

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BeitragThema: Re: So you are our new Head Peacekeeper?   So Okt 12 2014, 16:59

Maeve

Es schien ganz als hätten sie aneinander vorbeigeredet. Maeve gestattte sich ein feines Lächeln, als er den Leuten vonDistrikt 12 sogar ein indirektes Lob aussprach. Zwar wusste sie nicht,w as ihn zu der Annahme bewegte, doch sie fand es trotzdem nett von ihm, etwas derartiges zu sagen. Sie hütete sich aber davor, ihm das zu zeigen. Es erschien ihr fast so als müsse er jedes Mal, wenn er etwas freundliches tat, gleich danach eine Schandtat begehen,um Stärke zu demonstrieren. Solche Männer kannte sie und sie wusste sie auch zu nehmen.
Als sie die ganzen Vorräte zu sehen bekam, war sie geneigt gewesen an einen Glückstag zu glauben und in Gedanken war sie schon dabei zu kalkulieren, wieviel Gutes man mit dem Inhalt der Wagons tun konnte, doch leider wurden ihre Überlegungen von der Ankunft der Friedenswächter mit Maggie vereitelt. Maeve hielt den Blick besorgt auf ihre Tochter gerichtet, doch diese war heute vernünftig. Sie hatte so ein Gefühl, dass Peetas Hand, die auf Katniss Arm ruhte, recht viel mit deren untypischer Zurückhaltung zu tun hatte. Angespannt wartete sie, bis Prosper die Männer mit dem Mädchen fortschickte. Erst dann riskierte sie einen schnellen Blick in das Gesicht des Mädchens und lächelte ihr aufmunternd zu. Manchmal war das wichtigste, dass man spürte, nicht allein gelassen worden zu sein.
Aber sofort richtete sie ihren Blick wieder auf den obersten Friedenswächter. Er hätte ihr einfach befehlen können, das Avoxmädchen mitzunehmen, doch stattdessen bat er darum. Sie lächelte angespannt und legte behutsam einen Arm um die Schultern von Lavinia. “Machen Sie sich nur keine Sorgen. Sie ist bei uns in den besten Händen. Haben Sie noch einmal vielen Dank für die Vorräte.”  Und mit diesen Abschiedsworten wandten sie sich zum Gehen. “Hast du Hunger?” erkundigte Maeve sich freundlich bei dem Mädchen. “Ich habe zu Hause noch etwas dicke Kartoffelsuppe. Das ist nichts besonderes aber es schmeckt trotzdem gut. Warum geht ihr beiden nicht vor und fangt schonmal an, das Essen aufzuwärmen?” erkundigte sie sich vielsagend bei Katniss und Peeta. Die beiden hatten verstanden, dass sie vorgeschickt wurden und stapften in Richtung des Dorfes der Sieger davon. Maeve spürte wie ihr Lächeln einem mehr besorgten Ausdruck Platz machte und sie wandte sich an das Mädchen.”Wir werden gleich nach Hause gehen, ich will nur kurz wo vorbeischauen.” Sie hielt an einer der ärmlichen Hütten aus dem Saum und klopfte. Es dauerte einen Augenblick, bis ein dürrer Junge von etwa 12 Jahren die Tür öffnete. Er sah misstrauisch aus, doch  als er Maeve erkannte, entspannte er sich. “Hallo Mrs. Everdeen...” grüßte er höflich. “Hallo Sam. Ist deine Mutter zu Hause?” erkundigte sich Maeve und warf ab und zu nervöse Blicke über die Schulter.

Maggie

Maggie wäre am liebsten in Tränen ausgebrochen, als sie von den Friedenswächtern zum Justizgebäude eskortiert wurde. Zwar hatte Mrs. Everdeen ihr noch zugelächelt, trotzdem fühlte sie sich furchtbar alleine. Ihre Wange brannte noch von der Ohrfeige und sie war erschrocken, wieviel Kraft in dem Schlag gelegen hatte. Der oberste Friedenswächter war schließlich schon ein alter Mann. Wahrscheinlich konnte man von Glück sagen, dass sie heute morgen nichts gefangen hatte, sondern lediglich ein paar Wurzeln ausgraben und gefrorene Beeren finden können. Ein Teil davon hatte sie bereits aus ihren Manteltaschen in den Dreck fallen lassen, als die beiden, die sie verhaftet hatten, sich unterhielten, was man jetzt mit ihr machen sollte. Dabei hatte sie diese Sam zustecken wollen. Sie waren alle hungrig, aber für ihren Bruder war es am schlimmsten, weil er noch wuchs. Diesem alten Graukopf von Friedenswächter tat es doch nicht weh, ihr ein paar Beeren zu zu gestehen!!! Wut und Angst drohten ihr die Luft abzuschnüren, aber sie redete sich ein, dass man ihr nichts nachweisen konnte.
Sie wurde in ein großes Büro geführt, wo sie stehen blieb und die beiden Männer sie durchsuchten. Maggie zuckte zusammen, als ihre Hände grob den Mantel von ihren Schultern zogen und gleich darauf zog einer der beiden triumphierend die Beeren aus der Tasche. “Na, was haben wir denn da? Wo hast du die denn her?”
Maggie sah ihn stumm an, bevor sie antwortete:”Die hab' ich noch in unserem Garten gefunden, Sir.” “Ach sieh an. Und um sie zu essen, bist du den ganzen weiten Weg bis zum Zaun gelaufen. Du warst doch nicht hinter dem Zaun im Wald?” Seine Stimme klang wie ein Peitschenhieb und Maggie zuckte zusammen. “Nein, war ich nicht.” stieß sie hervor und wünschte, sie könnte besser lügen oder wäre so mutig wie Katniss Everdeen.
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BeitragThema: Re: So you are our new Head Peacekeeper?   Mi Okt 15 2014, 17:48

Lavinia

Maeve Everdeen erklärte, dass ich bei ihr und ihrer Familie in den besten Händen sei und legte einen Arm leicht um meine Schulter. Ich sah zu dem alten Mann auf, der leicht nickte und dann in die gleiche Richtung, wie die anderen Friedenswächter ging. Immer noch trug ich seinen Mantel und leise seufzte ich. Gemeinsam mit der blonden Frau ging ich zu Katniss und Peeta. Bei ihrer Frage nickte ich leicht, denn Hunger hatte ich schon. Das letzte Mal als ich etwas zu mir genommen hatte, war wohl heute in aller Frühe. Ich hatte nichts gegen die Suppe und wollte auch nicht, dass sich Mrs. Everdeen wegen mir irgendwelche Umstände machte. Ich steckte meine Hand in meine Hosentasche und meine Finger umschlossen das Papier und den Stift, die ich immer bei mir trug. Katniss und Peeta wurden schon mal vorgeschickt und beide nickten. Katniss warf mir vorher aber noch ein schiefes Lächeln zu und ich erwiderte es leicht. Ich sah zu Mrs. Everdeen und merkte, wie ihr Lächeln einer besorgten Miene wich. Offenbar musste sie an das Mädchen denken, dass nun im Justizpalast war und von dem obersten Friedenswächter bestraft werden würde. Ich wünschte, dass ich mir sicher war, dass es bestimmt keine allzu schlimme Strafe sein würde. Doch der alte Mann schien sehr wütend auf die junge Diebin gewesen zu sein und ich wollte mir nicht ausmalen, was er tun würde, wenn Trinket einmal wirklich wütend sein würde. Es war schon schlimm, wenn er die Stimme erhob aber bisher hatte er weder mich noch einen anderen Avox geschlagen. Doch jetzt hatte er das Mädchen geschlagen und ich fragte mich, wie er sie bestrafen würde. Ich sah zu Boden und bearbeitete meine Unterlippe, während ich mit der blonden Frau die Straße entlang ging.
Wieder nickte ich bei den Worten von Mrs. Everdeen aber ich musste zugeben, dass ich mich nicht wirklich wohl fühlte. Sie wollte wahrscheinlich die Familie des Mädchens warnen und ich fragte mich, ob Trinket das gewusst hatte. Ob er mich fragen würde, was Mrs. Everdeen getan hatte als er gegangen war? Trinket wusste bestimmt, dass das Mädchen aus der gleichen Gegend kam in der auch Katniss gewohnt hatte bevor sie die Spiele gewonnen hatte. Maeve Everdeen hatte dem Mädchen ja noch aufmunternd zugelächelt. Ich hatte es gesehen aber auch er?
Ich sah mich leicht um als wir an einem ärmlichen Haus ankamen und schluckte leicht. Es gab auch in Distrikt eins und zwei arme Leute, zugegeben aber selbst die lebten nicht so, wie die Armen im zwölften Distrikt. Wie konnten Snow und seine Leute die äußeren Distrikte nur so vernachlässigen? Nur am Rande hörte ich die Unterhaltung zwischen Sam und Mrs. Everdeen aber folgte den beiden als der Junge Maeve und mich hinein ließ. „Ich hol sie, Mrs. Everdeen.“, meinte Sam und warf mir einen misstrauischen Blick zu. Während wir warteten, holte ich das Blatt und den Stift aus meiner Tasche und schrieb: Haben Sie keine Angst, dass ich es Mister Trinket sage? Er verlässt sich schließlich darauf, dass ich ihm die Wahrheit sage. Ich gab Mrs. Everdeen den Zettel und sah sie aufmerksam an.

Prosper

Ich ging allein Richtung Justizpalast und dachte über dieses Mädchen... über diese Maggie nach. Ich fragte mich, warum sie nur so... dumm gewesen war und gewildert hatte. Warum hatte sie sich dabei nur erwischen lassen müssen? Auf der anderen Seite war ich hier um genau dieses Treiben zu beenden und sie hätte wissen müssen, dass ich Übertretungen der Regeln nicht duldete. Ich hatte schließlich immer noch nicht alle aus dem Hob bestraft aber ich würde auch keinen davon kommen lassen. Und nun auch noch dieses Mädchen.
Undankbares Balg! Ich hätte es besser wissen müssen aber stattdessen habe ich mich auf Maeve Everdeens Plan eingelassen und Nachschub besorgt. Verbitterung kam in mir auf und ich biss mir auf die Unterlippe. Ich hätte es wirklich besser wissen sollen. Statt dankbar zu sein, sorgten die Menschen in diesem Distrikt dafür, dass ich im Kapitol wie ein vertrauensseliger Trottel dastand. Wenn die Rationen erhöht werden, dann kommt es zu keiner Übertretung der Regeln. Die Menschen werden nicht mehr über den Zaun klettern um zu wildern, das ist Tatsache. Ich hätte es besser wissen müssen und nun war ich wütend auf mich und auf dieses Gör. Ich kam schließlich im Palast an und ging in das Gebäude. Ich wusste, dass die Ohrfeige vor allem der Wut und der Enttäuschung geschuldet gewesen war aber jetzt durfte ich mich nicht gehen lassen. Ich musste wieder kalt und emotionslos sein und zumindest dem Mädchen zuhören, auch wenn ich mir wie der letzte Idiot vorkam. Ich wusste, was meine Frau zur Verteidigung des Mädchens sagen würde. Woher hätte Maggie wissen sollen, dass ich mein Versprechen halten würde? Hatte sie überhaupt gewusst, dass ich das Kapitol angeschrieben habe? Außerdem war es Tatsache, dass ich nicht beliebt war und die Bestrafung der Händler und Kunden des Hobs hatten dafür gesorgt, abgesehen von dem Feuer. Vielleicht hatten sie und auch die anderen gedacht, dass ich meinen eigenen Vorteil aus der Lieferung ziehen würde, entweder alles selbst behalten würde oder es teuer verkaufen. Dabei war das einzige, was ich wollte die Ankunft von Lavinia und das hatte ich bekommen. Aber das konnte ich schlecht sagen und die Leute, die auch nur ein paar Jahre jünger als meine Tochter waren, waren noch nicht auf der Welt gewesen als ich das letzte Mal oberster Friedenswächter gewesen war. Und selbst wenn ihre Eltern wussten, dass ich es damals nicht getan hatte... wer wusste schon, ob mich das Kapitol nicht auch korrumpiert hatte?
Schließlich kam ich bei dem Mädchen und den beiden Männern an. „Haben Sie etwas bei dem Mädchen gefunden?“, wollte ich wissen und setzte mich an den Schreibtisch. Die beiden Männer sahen sich kurz an und schüttelten dann den Kopf. Stirnrunzelnd sah ich sie an und entließ die beiden Männer. Nun war ich mit Maggie allein und winkte ungeduldig zu dem anderen Stuhl. „Setz dich, Mädchen.“ Ich betrachtete Maggie eine Weile und fragte dann: „Haben die beiden mich eben belogen?“ Wahrscheinlich hatten sie das aber würde Maggie das auch zugeben? Immerhin hatte sie auch kein Recht gehabt um dieses Etwas zu haben.
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BeitragThema: Re: So you are our new Head Peacekeeper?   So Okt 19 2014, 14:06

Maeve

Maeve gab es ungerne zu, aber sie war erleichtert, als der Bahnhof und damit auch der oberste Friednswächter außer Sichtweite verschwanden. Sie hatte nicht vergessen, was er alles für sie und Distrikt 12 getan hatte, doch sein Wutausbruch hatte ihr Angst gemacht. Das Gesicht des Mädchens hellte sich etwas auf, als Maeve von etwas zu essen sprach und sie fragte sich, ob sie als Sklavin wohl hungern musste. “Tut dir bestimmt gut, etwas Fleisch auf die Rippen zu bekommen.” meinte sie aufmunternd. Sie war nicht so naiv zu glauben, dass eine warme Mahlzeit alles wieder gut machen würde, was dem Mädchen zugestoßen war. Doch sie wusste auch, dass die Welt etwas weniger düster aussah, sobald man etwas im Bauch hatte und so wie sie Lavinia einschätzte, konnte sie einen Lichtblick gut gebrauchen, selbst wenn sie ihr Schicksal mit tapferer Miene zu ertragen schien. Maeve kannte Avoxe nur aus Erzählungen, aber es lag ihr im Blut, sich um das Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu sorgen, egal, woher diese kamen. Außerdem war sie neugierig, was ein hübsches Mädchen wie Lavinia wohl hierher verschlagen hatte.
Doch zuerst musste sie zusehen, dass Maggies Eltern nicht im Unklaren blieben, was mit ihrer Tochter passiert war. Bei dem kleinen Haus, aus dessen Schornstein schwarzer Rauch drang, angekommen, begrüßte sie Maggies Bruder erst einmal, der sich gleich daran machte, seine Eltern zu holen. Maeve nickte ihm zu und der junge verschwand im hinteren Bereich des Hauses, wo nach einer Weile ein jämmerliches Husten zu hören war. Maeve verzog das Gesicht. Sie kannte das. Die Arbeit in den Minen, die immer geduckte Haltung, die ständige Nässe und der Kohlestaub, welcher sich in der Lunge festfraß, sorgte bei vielen der Arbeiter für Atemnot. Sie konnte den Menschen etwas geben was ihre Beschwerden etwas linderte, aber schlussendlich starben sie doch daran. Und die Schinderei reichte nicht einmal aus. Sie mussten ihre Töchter trotzdem zum Wildern in die Wälder schicken.
Sie war so in Gedanken versunken, dass sie abrupt ausah, als Lavinia ihr einen Zettel in die Hand drückte. Was für eine kluge Idee, auf diese Weise zu sprechen, dachte Maeve, runzelte aber die Stirn als sie die Nachricht entzifferte. “Sei nicht albern.” meinte sie dann freundlich, aber keineswegs eingeschüchtert zu dem Mädchen. “Es ist schließlich nicht verboten, Freunde zu besuchen und ihnen zu sagen, dass ihre Tochter in Schwierigkeiten steckt, oder? Das kann mir nicht einmal der oberste Friedenswächter von Distrikt 12 untersagen.” Was fürchtete Lavinia denn, was sie tun könnte? Die Bürger des Saumes zu bewaffnen und mit brennenden Fackeln zum Justizgebäude ziehen, um Maggies Freilassung zu verlangen. “Mrs. Everdeen?” grüßte sie da eine raue Stimme und Maggies Vater erschien in der Tür. “Meiner Frau geht es leider gerade nicht gut, darum konnte sie nicht selbst kommen.” Maeve hob abwehrend die Hand. “Machen Sie sich keine Sorgen. Wenn ich heute Abend Zeit habe, kann ich einmal vorbeikommen, aber das ist nicht der Grund meines Besuches...” Sie zögerte kurz, auch wenn sie spürte, dass Maggies Vater sich keinen rechten Reim auf Lavinias Gegenwart machen konnte. “Ich bin gerade unserem obersten Friedenswächter begegnet und wie es aussieht ist Maggie verhaftet worden, weil man sie am Zaun aufgefunden hat.” Der Mann wurde schlagartig kreidebleich und seine Hände ballten sich zu Fäusten. “Ich hole nur rasch meinen Mantel.” “Bitte tun Sie nichts unüberlegtes.” bat Maeve und legte eine Hand auf seinen Arm. “Sonst machen Sie für ihre Tochter noch alles schlimmer.” Sie drehte sich zu Lavinia um. “Es tut mir leid, wenn ich dich da mit hineinziehe.” Maggies Vater wandte sich mit einem Stirnrunzeln an sie. “Wer bist du überhaupt, Mädchen, dich habe ich im Saum noch nie gesehen.”


Maggie

Sie hielt den Blick eisern auf ihre Fußspitzen gerichtet, als sie hörte, wie der oberste Friedenswächter eintrat. Vielleicht fiel ihm durch das wirre braune Haar, welches ihr vors Gesicht hing nicht auf, dass ihre Wange noch röter war, als nach seinem Schlag, denn die beiden Friedenswächter hatten sie noch einmal geschlagen und ihre magere Beute dann für sich behalten. Der Gedanke heute wieder ohne etwas zu essen ins Bett gehen zu müssen trieb ihr die Tränen in die Augen und sie wollte vor diesem alten und bösen Mann nicht in Tränen ausbrechen. Langsam setzte sie sich, nachdem die Soldaten gegangen waren und konnte immer noch nicht glauben, dass sie ihren Vorgesetzten belogen hatte. Darum zuckte sie bei seiner Frage etwas zusammen und hielt sich am Schreibtisch fest, weil sie dringend Halt brauchte. Sie fand erst nach einer Weile den Mut aufzusehen und in ihr mischten sich Furcht und Trotz, als sie zu ihm aufsah. Sie hasste und verachtte ihn dafür, dass er als Schoßhund des Kapitols dafür sorgte, dass die Leute im Distrikt weiter in Armut leben und hungern mussten, aber ihr Vater hatte ihr eingebläut, sich das gegenüber einem Friedenswächter niemals anmerken zu lassen. “N-nein...” stammelte sie und hoffte er würde ihr glauben. Er schien den Braten ja gerochen zu haben. “Es war nur … eine Mutprobe, Sir. Deswegen war ich am Zaun. Mein kleiner Bruder Sam hat mich herausgefordert.” Still gratulierte sie sich selbst zu dem Einfall und starrte ihn trotzig an. Er konnte ihr schließlich nichts anderes nachweisen.
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BeitragThema: Re: So you are our new Head Peacekeeper?   Fr Nov 14 2014, 21:47

Lavinia


Ich lächelte leicht bei Maeves Worten, denn auch Trinket hatte sich so ausgedrückt. Vor einer halben Ewigkeit hatte auch er gemeint, dass ich dringend etwas Anständiges zu essen bräuchte und ich mir wegen dem Hunger keine Sorgen mehr machen bräuchte. Ich hatte ihm nicht vertraut... Zumindest am Anfang aber die Tatsache, dass er mit mir zu Abend aß und ich das gleiche aß, wie er... Das war schon eine Verbesserung zu dem vorherigen Stand gewesen. Dies hatte auch zur Folge gehabt, dass ich nicht mehr ganz so abgemagert war, wie damals aber dünn war ich trotzdem noch. Es würde wohl noch etwas dauern bis ich wieder ein recht normales Gewicht für mein Alter bekommen würde. Eine warme Mahlzeit würde nicht alles vergessen machen aber es war ein Anfang und ich war für jeden Strohhalm dankbar. Ich hatte das Gefühl, dass ich Maeve Everdeen vertrauen konnte, so wie ich ja auch ihrer Tochter vertrauen konnte. Vielleicht würde sie mir helfen, wenn Trinket jemals sein Versprechen nicht halten sollte und mich wieder fallen ließ, weil ich nicht mehr von Nutzen war. Ich glaubte das zwar nicht... Immerhin war Prosper Trinket so etwas wie ein Freund geworden. Doch sein Wutausbruch am Bahnhof hatte doch Spuren hinterlassen. Manchmal war es ganz leicht zu vergessen, dass er Snows Bluthund war aber wenn man kurz davor war es wirklich zu vergessen dann... Dann tat er etwas, das nicht mit dem vorherigen kompatibel war und schon musste man sich wieder erinnern, wer er wirklich war und dass die Kapitoler und die Distriktler Recht hatten, wenn sie sagten, dass Prosper Trinket kein Herz hatte.
Gemeinsam mit Maeve ging ich zu den Eltern des Mädchens, das Trinket verhaftet hatte und fühlte mich sehr unwohl. Ich müsste es wohl dem Alten sagen und ich fragte mich, welche Schlüsse er wohl ziehen würde. Ich wollte nicht, dass die Everdeens Probleme bekamen, weil sie sich auch um die anderen Menschen kümmerten.
Während ich mit Mrs. Everdeen im Haus war, sah ich mich leicht um. Es war wohl das Haus von ärmeren Leuten und ich hielt mich lieber im Hintergrund. Ich wollte nicht stören oder irgendjemanden das Gefühl geben, dass ich nicht schweigen könnte. Ich nickte leicht bei Mrs. Everdeens Worten und seufzte leise. Ich hätte vielleicht doch mit Trinket gehen sollen aber er wollte ja, dass ich bei Maeve Everdeen war. Ich schüttelte leicht den Kopf als Mrs. Everdeen sich bei mir entschuldigte und wünschte mir ein tiefes Loch. Als Maggies Vater sich an mich wandte, wurde ich rot und ich spürte, wie mir wärmer wurde. Rasch holte ich meinen Zettel hervor und schrieb ordentlich: Ich bin Mister Trinkets Avoxin. Ich bin erst heute hier her gekommen und hab... das am Bahnhof mitbekommen. Es tut mir sehr leid, dass man Ihre Tochter verhaftet hat.

Prosper


Ich wollte von Maggie wissen, ob die beiden mich belogen hatten und wartete auf die Antwort. Es würde mich nicht sehr wundern... Ich war nicht beliebt und eigentlich war es eine Selbstverständlichkeit. Egal, wo ich hinkam... In kürzester Zeit machte ich mich unbeliebt. Die Friedenswächter verabscheuten die Tatsache, dass ich nicht korrupt war und nicht für mich behielt oder wollte, dass sie die beschlagnahmten Dinge nahmen. Die Distriktler konnten mich nicht ausstehen, weil ich zu streng und zu hart war, wenn es um Verbrechen und den dazugehörigen Bestrafungen ging. Und im Kapitol.... Nun, ein Mensch wie ich konnte dort nicht beliebt sein. Ich passte nicht in diese Spaßgesellschaft und ich hatte oft genug gezeigt, dass ich nichts von den Praktiken im Kapitol hielt. Ich hatte zwar meinen Mund gehalten aber meine Art hatte das deutlich gezeigt. Ich war ein Ungeheuer und es war nur allzu klar, dass auch Maggie mich als solches ansah. Ich wusste nicht, was Lavinia oder Mrs Everdeen oder... Felia damals geritten hatte, dass sie das einfach nicht einsehen wollten. Schließlich sah Maggie auf und ich konnte die Bestätigung in ihren Augen sehen. Das Mädchen hasste und verabscheute mich. Es war besser, wenn niemand meine Beteiligung an der Lieferung für die Lebensmittel und die Medikamente erfuhr. Es würde die Leute nicht in Irritationen stürzen und ich würde mein Gesicht wahren. Sollten alle doch Maeve Everdeen danken! Ich hatte meine Avoxin wieder und das war alles gewesen, was ich gewollt hatte. Das Kind war wieder bei mir und ich konnte mein Versprechen halten, so wie ich auch das Versprechen gegenüber meiner Frau hielt. Effie würde leben und Lavinia würde nicht in Gefahr geraten.
Ich nickte leicht als Maggie schließlich antwortete und seufzte leicht. Ihre weiteren Worte waren gelogen aber ohne die Beute konnte ich ihr nichts nachweisen. Ja, sie war unerlaubterweise in der Nähe des Zaunes gewesen aber vielleicht war es doch eine Mutprobe gewesen, so wie Maggie es gesagt hatte. Doch ihr trotziger Blick sprach Bände und freudlos lächelte ich. „Wenn es wirklich so war, dann solltest du mich nicht so trotzig ansehen. Ich habe selbst ein Kind gehabt und ich bin für eine Avoxin verantwortlich, die nur ein paar Jahre älter ist als du. Ich weiß, wie Kinder aussehen, wenn sie einen belügen und denken, dass sie mit der Sache durchkommen.“, klärte ich Maggie auf. „Ich kann dir zwar nicht nachweisen, dass du gewildert hast aber du warst unerlaubterweise in der Nähe des Zauns. Du weißt, dass euch das verboten ist. Ich habe es auf dem großen Platz vor ein paar Tagen verkündet. Warum hast du dich also darauf eingelassen?“
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