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Willkommen im BURN
Wir heißen dich herzlich willkommen im You burn with us oder kurz Burn. Es freut uns, dass du hergefunden hast. Eigentlich ist das Burn schon fast ein Jahr alt, aber es wurde umgebaut und nun ein Neustart gewagt. Es handelt sich hier um ein Hunger Games RPG das nach Catching Fire gespielt wird. Wir wollen keine Spiele spielen, da dies nach Erfahrungen kompliziert wird und haben uns auch deswegen eher auf den dritten Teil der Panem Saga konzentriert. Es würde uns freuen, wenn auch du zu uns stoßen würdest! Bist du mindestens 16 Jahre und kennst dich ein wenig in der Panem-Welt aus? Dann schnapp dir einen unserer freien Charaktere! Oder du übernimmst ein Gesuch von einem User, wo du nur wenig wissen über die Welt von Panem haben musst.
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 A second time

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BeitragThema: A second time   Sa Mai 23 2015, 10:56

A second time
Lara Mantrose & Faye Harrison | Distrikt 8 | 18. Juli

Genervt streifte ich meinen Helm vom Kopf und strich mir das verwirrte Haar aus dem Gesicht. Nachdem die erste Rebellion in Distrikt 8 gescheitert ist, hatte ich gedacht das es nicht mehr dazu kommen würde. Doch da lag ich anscheinend falsch. Früh am morgen hatte man uns aus den Federn geholt und gesagt es gäbe wieder Aufstandes vor einer der Fabriken, welche wusste ich noch nicht. Meine Waffe hatte ich weg gesteckt, denn ich war niemand der sofort schoss. Vielleicht war ich auch einfach zu nett für diese Job.
Nun stand ich hier und blickte auf die Männer die an mir vorbei liefen, meine Kollegen. Sie waren leider nicht so nett und schon bald fiel der erste Schuss, woher konnte ich nur erahnen. Doch er hallten noch Sekunden danach in meinem Kopf wieder.
Seufzend fuhr ich mir über die Stirn, wusste nicht ob ich nicht einfach gehen sollte. Den einen Friedenswächter machte es nun auch nicht mehr aus.
An mir lief ein Kind vorbei, nicht mal zehn Jahre alt und die langen Haare ließen drauf schließen das es ein Mädchen war, doch als es den Schaar von Friedenswächter sah drehte es ruckartig um und lief wieder auf mich zu. Vor mir blieb sie mit geleiteten Augen stehen. Ihr Mund schnappte auf und wieder zu, so als wolle sie was sagen, doch kein einziges Wort verließ ihren Mund.
Ich packte sie am Handgelenk, sie wollte schon anfangen zu schreien, doch ich hielt mir einen Finger an den Mund damit sie still war. Danach ging ich los, hielt das Kind immer noch am Handgelenk. Schließlich zog ich es zwischen zwei Häuser." Los lauf und sei vorsichtig!", sagte ich und schubste sie leicht nach vorne. Sie schien so überrascht das ich sie laufen ließ das sich ihre Augen weiteren und sie einfach stehen blieb. Seufzend richtete ich mich auf, wartete das sie sich bewegte. Tat sie nicht. Ich setzte meinen Helm auf, zog meine Waffe und richtete sie auf sie. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck.Wenn sie es nicht so wollte, dann musste sie es so erfahren. "Tut mir leid", flüsterte ich, ehe ich den Abzug drückte.
Der Schuss klang wie eine ganze Herde von Pferden in meinen Ohren. Endlich nahm sie die Beine in die Hand und lief weg, zwischen den Trümmern hindurch. Natürlich hatte ich nie vor gehabt sie zu erschießen, ich wollte ihr nur Angst einfangen damit sie verschwand, weswegen ich über ihren Kopf hinweg geschossen habe. Glück gehabt, dass ich so gut zielen kann.
Meine Waffe steckte ich wieder weg, als ich zwischen den Häusern hervor trat.
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BeitragThema: Re: A second time   Sa Mai 23 2015, 15:41

Das war das schlimmste eines jeden Friedenswächters. Kein Frieden. Vor einem Jahr hat das alles angefangen, diese Unruhe. Ich konnte diese ganzen Menschen verstehen, sie wollten einfach ein bessers Leben. Im Kapitol hatte jeder was er wollte und jeder war glücklich, weil er Geld hatte. Dabei war das nicht alles im Leben, das hatte ich erkannt, als ich Friedenswächterin wurde.
Am Morgen zog ich schnell meine Uniform an und versuchte die Rebellen human in die Enge zu treiben und das sie von alleine wieder aufhören. Wir teilten uns auch in zwei Gruppen auf, doch in meiner Gruppe half es nichts. Die Rebellen gingen auf meine Kollegen los und ich wusste, was sie von mir verlangten. "Montrose. Los.", sagte ein Offizier der erst neu in 8 stationiert wurde. Ich fiel in Starre und sah in die wütende Menge. Einige wurden zur Betrafung verhaftet und so, war ich alleine mit dem Offizier. Er starrte mich an, das merkte ich. "Was ist? Los jetzt!", schrie er mich an und mit zitternden Händen nahm ich meine Waffe um einen alten Mann zu erschießen, der mein Vater sein könnte. "Gut gemacht.", grinste der Offizier und verschwand. Ich merkte nicht, dass ich nun allein vor dem toten Mann stand. Ich merkte wie mir die Tränen kamen und ich lies mich auf den Boden sinken, dabei saß ich meinen Helm ab. "Es tut mir leid.", flüsterte ich ihm zu und schloss seine Augen, obwohl dies mehr für mich war. Ich hatte ja immer noch keine Ahnung, wie furchtbar dieser Job sein konnte. Dabei war es in Distrikt 8 eigentlich immer so ruhig ...
Während ich versuchte mich wieder bereit zu machen, um weiter zu arbeiten. Dabei merkte ich nicht, dass meine Kollegin gerade zwischen zwei Häusern hervor kam, während ich noch seufzend - ohne Helm - den toten Mann ansah.
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BeitragThema: Re: A second time   So Mai 24 2015, 12:42

Das erste was mir in die Augen fiel, war eine junge Frau die vor einem alten Mann stand, der reglos am Boden lag. Ich verzog den Mund. Der war sicherlich tot, das konnte ich sogar von hier erkennen und diese Erkenntnis lag auch in den Augen der Frau. Das zweite was mir auffiel war, dass sie eine Friedenswächteruniform trug und ihren Helm abgesetzt hatte.
Verwirrt runzelte ich meine Stirn. Es kam schon öfter vor, das die Rebellen sich einfach Uniformen gestohlen hatte und sich als Friedenswächter ausgegeben haben, schließlich stellten sie sie ja auch irgendwie her. Jetzt war die große Frage ob sie eine echte Friedenswächterin war oder eine Rebellin die eine Uniform geklaut hatte. Doch warum sollte sie das ausgerechnet jetzt machen? Sie wäre Zahlenmäßig deutlich unterlegen und mit Waffen konnte sie vermutlich dann auch nicht umgehen. Doch so wie sie den alten Mann anschaute, konnte ich sowas wie Reue oder auch Schuldgefühle entdecken, und das hatte ich noch nie bei einem Friedenswächter gesehen. Einige waren so skrupellos, sie zählten ihre Tode. Was ich einfach nur krank, richtig krank. Sowas würde mir niemals in den Sinn kommen.
Doch irgendwie glaubte ich nicht das sie eine Rebellin war, mein Gefühl sagte mir das. Ich ging auf sie zu, zum Glück hatte ich meinen Helm wieder aufgesetzt sodass sie mich nicht erkennen konnte. Ich legte ihr die Hand auf die Schulter. "Was machst du da?", kam es gedämpft durch meinen Helm. Es war eine simple Frage und ich war gespannt was ihre Antwort war. Eindeutig hatte sie den Mann umgebracht, doch freiwillig oder nicht?
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BeitragThema: Re: A second time   Mo Mai 25 2015, 14:59

Der Mann war nicht der erste, den ich getötet hatte. Aber in dieser Zeit, war alles viel schlimmer. Alles. Und es war kaum einer, der zu dieser Zeit nicht an der Grenze seiner Psyche angekommen ist. Sogar wir Friedenswächter. "Machen Sie es gut.", flüsterte ich und will mich gerade aus der Starre entfernen, als ich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Zuckend drehte ich mich um. Wegen dem Helm konnte ich nicht erkennen, welcher meiner Kollegen sich darin befand aber auch ich setzte meinen Helm auf. "Ich ... habe diesen Mann umgebracht und habe die anderen verloren.", versuchte ich mich auszureden und zuckte mit den Schultern. Ich konnte einfach niemanden vertrauen. "Komm.", sagte ich zu ihr und ging in die Richtung wo vorhin noch mein Rücken zu sehen war, weil ich wusste, dass sie dort entlang gegangen war. "Wo ist eigentlich deine Gruppe?", fragte ich schließlich und sah durch den Helm zu ihr rüber. Das es eine sie war, wusste ich wegen der Stimme. "Hast du sie auch verloren?"

Danach schweigte ich und sah auf den Boden. Den Weg über war es ungewöhnlich ruhig, nur hier und da ängstliche Gesichter und bemitleidet sah ich sie an. Ich wünschte ich könnte dir helfen., dachte ich bei jedem leidigen Blick. Ich biss mir auf die Unterlippe und entschied mich meine Waffe wegzustecken. Aber ich durfte mich nicht verraten, wenn doch - würden mich meine Kollegen hinrichten, erbamungslos. Kein Vertrauen. Zu niemanden.
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BeitragThema: Re: A second time   Mo Mai 25 2015, 15:33

Sie zuckte zusammen und entfernte sich ein wenig von mir, sodass meine Hand von ihrer Schulter rutschte. Sie war hübsch. Ihr Gesicht wirkte freundlich, doch schon kurz darauf setzte sie ihren Helm auf und verbarg ihre freundlichen Gesichtszüge. "Ich ... habe diesen Mann umgebracht und habe die anderen verloren." Ich zog eine Augenbraue hoch, was sie natürlich durch mein Visier nicht sehen konnte, doch ich wusste es. Irgendwie zweifelte ich daran das sie die anderen aus dem Auge verloren hatte, doch das sie den Mann erschossen hatte glaubte ich ihr sofort denn die Schuldgefühle waren deutlich in ihrem Gesicht zu sehen gewesen. Und dann meinte sie zu mir ich solle mitkommen, ich legte meine Hand auf meine Waffe, folgte ihr jedoch. Was sollte ich auch anderes tun? Einfach hier stechen bleiben und nichts tun war keine Option, also ging ich mit.
"Nein habe ich nicht. Ich weiß genau wo sie hingelaufen sind, doch ich wollte ihnen nicht folgen", meinte ich und blickte stur geradeaus. Ich hatte nicht vor zu langen, zwar wusste ich wie meine Kollegen meistens reagieren wenn ich freundlich bin oder wenn ich meinen eigenen Kopf durch setzte. Zum Glück ist mir bis jetzt noch nichts schlimmeres passiert, schließlich werden wir Frauen als schwach angesehen.
Sie war ruhig, redete nicht mit mir und ich merkte wie sie die Menschen um uns herum musterte. Ich dagegen schaute nur gerade aus, wollte nicht in die Gesichter sehen. Sie wirkten so qualvoll und das wollte ich nicht sehen. "Wir sollten uns wieder zu den anderen gesellen", meinte ich schließlich. Ich ließ die Hand von meiner Waffe rutschten. Eigentlich wollte ich nicht zu den andere, ich wusste was ich da erblicken würde. Friedenswächter die Rebellen niederschissen.
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BeitragThema: Re: A second time   Mi Mai 27 2015, 14:33

Ich verschränkte meine Arme vor der Brust und bohrte meine - in Handschuhen befinden - Finger in meine Oberarme hinein. Hätte ich das vorher gewusst, dass bald eine erneute Rebellion ausbrechen würde, hätte ich mir wohl einen anderen Job gesucht. Einen wo ich keine unschuldigen Leute umbringen musste, aber vor der Ausbildung hatte ich ja auch keine Ahnung wie es in den Distrikten ablief. Wir schwiegen nebeneinander während wir zu den anderen zurück gingen. "Wo ...", begann ich und sah zu meinem Kollegen. "Wo genau waren den die anderen?", fügte ich hinzu und lies meinen Blick nicht von der Person neben mich ab. Wieso war sie weg von den anderen? Was hatte sie nur getan? Alles Fragen, die ich mich nie trauen würde zu fragen.

"Entschuldigung.", sagte ich dann und blickte wieder zu Boden. Diese Entschuldigung war dafür, dass ich sie so lange angesehen hatte. Dabei wollte ich nur das Geschlecht herausfinden, obwohl ich von einer Frau ausging. Von der Stimme jedenfalls her, aber ich wusste vom Kapitol, dass man sich da leicht täuschen konnte.
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BeitragThema: Re: A second time   Mi Mai 27 2015, 18:44

Ich blickte sie kurz von der Seite an, merkte wie sie die Arme vor der Beust verschränkte. Fühlte sie sich etwa unwohl in meiner Nähe? Ich konnte dies nicht einschätzen, da sie jetzt auch ihr Gesicht verbarg, deswegen schwieg ich. Ich hörte schon von weitem die Geräuschkulisse, eindeutig waren unsere Kollegen in der Nähe. Schließlich brach sie das Schweigen. Sie fragte mich wo die anderen waren, verwirrt blickte ich sie an. Warum wollte sie das wissen? Ist doch völlig egal, Hauptsache wir fanden zurück zu ihnen." Irgendwo da sind sie hingelaufen", meinte ich und zeigte auf die Richtung aus der das Mädchen später zu mir gelaufen kam. Danach herrschte wieder Schweigend zwischen uns, doch diesmal empfand ich es als unangenehm, deswegen fragte ich sie:" Wolltest du ihn erschießen oder wurde es dir befohlen?" Ich wusste nicht ob sie mir die Wahrheit sagen würde oder nicht, doch ich hoffte sie würde es tut. Vielleicht konnte ich in ihr eine Verbündete finden. Wenn nicht war ich geliefert, denn dann könnte sie es unserem Vortgesetztem setzen." Ich habe davor ein kleines Mädchen ... laufen lassen obwohl sie sehr wahrscheinlich zu den Rebellen gehörte", sagte ich und blickte sie dabei an und wartete auf irgendeine Reaktion von ihr, ihre Entschuldigung überging ich denn ich fand sie ziemlich unpassend. Warum erzählte ich ihr das überhaupt?
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BeitragThema: Re: A second time   Mo Jun 08 2015, 15:38

Gedankenverloren blickte ich auf die kleinen Steine unter meinen Füßen, bis mich eine Frage, bis ins Mark traf: " Wolltest du ihn erschießen oder wurde es dir befohlen?"
War das nicht egal? Wir waren Friedenswächter. Ich schwieg und sah nicht nach oben. Ich hasste mich, dass ich so einen grausamen Job haben wollte. Aber es war eben nicht so, dass ich einen unwichtigen Beruf ausführen wollte. Ich wollte wichtig für Panem sein. Aber Menschen töten? Das es in den Distrikten so abgeht - hätte ich niemals gedacht und auch meine Familie wusste es nicht, denn sonst hätten sie es mir erzählt, oder etwa nicht? Sie wussten, dass ich die Hungerspiele nur gering mochte, weil ich das Blut anderer nicht sehen konnte, also wieso sollten sie ihre Tochter in dieses Gebiet schicken, wenn sie es wussten?
" Ich habe davor ein kleines Mädchen ... laufen lassen obwohl sie sehr wahrscheinlich zu den Rebellen gehörte", als ich das hörte, blieb ich stehen. "Du hast was?", sagte ich und blickte sie durch meinen Helm an. "Das ... das ... wenn die anderen das herausfinden!", meinte ich und geriet in Panik, ging herum, total verwirrt. Bis ich mit dem Rücken zu ihr stand und kurz schwieg. "Ich glaube, dass ich das gleiche getan hätte.", fuhr ich leise fort. Ich wünschte, ich wäre im Kapitol stationiert worden, denn ich würde jetzt nichts sehnlicher tun, als nach Hause zu laufen, in die Geborgenheit meiner Familie.
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BeitragThema: Re: A second time   Mo Jun 08 2015, 17:43

Sie schwieg, antwortete mir nicht, was mich nur noch mehr bestätigte. Sie hatte es nicht freiwillig getan, sie hatte ebenfalls Zweifel daran was wir hier machten. Und ich verstand sie vollkommen, mir erging es schließlich nicht anders. Aber ich hatte mir diesen Job schließlich ausgesucht, weil ich damals dachte ich würde den Menschen in den Distrikten helfen. Sie beschützten vor Räubern oder Mörder, bis ich heraus fand das wir Wächter selbst die Mörder waren und auch manchmal die Räuber. Ich schüttelte den Kopf um diese Gedanken zu verdrängen. Ich war nie so gewesen und hatte auch nie vor gehabt so zu sein, hoffentlich werde ich dies halten können. Unschuldige Menschen töten, stand nämlich nicht bei den Sachen die ich gerne tun würde. Wenn sie es verdient hatte, dann konnte man mit mir darüber noch reden aber nicht so.
Sie schien erschrocken über mein Geständnis, lief verwirrt herum ganz so als hätte sie Panik. "Das ist mir egal", meinte ich, wobei meine Stimme etwas bebte. Natürlich war es mir nicht egal wenn ich dafür sterben musste, doch ich hätte dieses Mädchen einfach nicht erschießen können. Sie war doch noch so jung gewesen. Plötzlich zog ich meine Kollegin beiseite, denn genau in diesem Moment raste ein Pfeil knapp an unseren Gesichtern vorbei. Ich blickte zu den Trümmern herüber und entdeckte einen Jungen, vielleicht gerade mal 14 oder 15 Jahre der einen Bogen in der Hand hielt und gerade einen Pfeil nach legte.
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BeitragThema: Re: A second time   Do Jun 11 2015, 20:25

"Das ist mir egal", an dem Ton ihrer Stimme konnte ich merken, dass sie es wirklich so meinte, wie sie sagte. Es war ihr egal. Vollkommen. Aber wieso? Ich habe nie einen Kollegen von mir getroffen, dem es so egal war. Der ... rebellierte. Gegen das System und gegen den Kodex der Friedenswächter. Auch ich hasste das System und den Kodex, aber ich habe mich nie getraut mich dagegen aufzulehnen. "Wie ... heißt du?", fragte ich das Mädchen neben mir. Vielleicht würde sie eine wichtige Person in meinem Leben. Die mir half, zu fliehen. Vielleicht. Oder einfach mir zu helfen, mich gegen die Anweisungen aufzulehnen.

"HILFE!", ein Mädchen kam schreiend auf uns zu, aber dann bekam es Angst, denn sie rannte ohne zu schauen und jetzt fürchtete sie um ihr Leben. Kurz richtete ich die Waffe auf sie, konnte es aber nicht. "Ich ...", sagte ich und steckte die Waffe wieder hin. "Schnell renn", rief ich dem Mädchen zu. Ja, ich konnte sie nicht erschießen. Es floss heute schon genug Blut. Aber als sie wegrannte, hatte ich Angst mich hatte man gesehen und ich hatte Angst, dass meine Kollegin neben mir mich doch verriet. "Bitte ...", flüsterte ich zu ihr. "Behalt es für dich ...", ich biss mir auf die Unterlippe, auch, wenn nichts durch meinem Helm zu sehen war.
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BeitragThema: Re: A second time   Do Jun 11 2015, 22:02

Ich war überrascht das sie mich nach meinem Namen fragte, den das war unter Friedenswächter nur dann üblich wenn wir auch wirklich unter uns waren, nicht mitten in einer Rebellion."Faye." Den Jungen, der geschossen hatte, hatte ich aus den Augen verloren, anscheinend hatte sie gar nicht mitbekommen was passiert war. Sie war wohl viel zu sehr damit beschäftigt dich Gedanken zu machen. Ich fragte nicht nach ihren Namen, wenn sie will konnte sie es mir ruhig sagen, aber zwingen würde ich sie zu nichts. Doch zur Sicherheit behielt ich meinen Helm auf. Zwar war ich freundlich und nett, doch irgendwie hing ich an meinem Leben.
Ein Mädchen kam auf uns zu gelaufen, schrie nach Hilfe rannte doch dann wieder weg. Ich sah wie meine Kollegin die Waffe zog, aber nicht schoss, was mir ein kleines Lächeln auf die Lippen zauberte auch wenn sie dies nicht sah. Sie bat mich, es niemanden zu sagen, so als wäre ich eine Verräterin, war ich aber nicht. Ich zog endlich meinen Helm an, hoffte mein Vertrauen an sie sei nicht falsch und sagte:" Okay."
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